Föhn

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Ein Föhn trocknet Haare im Nu

Ein leistungsstarker Föhn darf in keinem Bad fehlen, gehört dieses elektrische Kleingerät doch zur selbstverständlichen Körperpflege. Ein Föhn leistet gute Dienste zu Hause, im Schwimmbad und unterwegs auf Reisen. Um die Haare nach dem Waschen schnell  trocken zu bekommen, benutzt man nun seit fast über hundert Jahren einen sogenannten Föhn oder Haartrockner.

Im Inneren dieses kleinen handlichen Gerätes sind Heizdrähte eingebaut die bei Inbetriebnahme des Haartrockners sich erwärmen. Gleichzeitig wird ein kleines Gebläse im Föhn in Gang gebracht, welches so warme Luft erzeugt. Mit dieser warmen Luft kann man sich dann im Luftstrom die Haare trocknen.

Doch etwas Vorsicht ist geboten in der Handhabung, vor allem bei langen Haaren und Föhnmodellen, bei denen die Schlitze zur Luftzirkulation sehr großflächig gehalten sind.  Wenn man den Föhn ungünstig hält kann es bei manchen Modellen passieren, daß durch das Gebläse Haare an gezogen werden und in den Innenventilator geraten.

Das ist äußerst schmerzhaft und kann die Haarsträhne dabei so stark einziehen und die Haarenden verwirren, daß man sogar gezwungen ist diese abzuschneiden, um auch vom Trockner wieder loszukommen. Aber zum Glück passiert dieses Horror Szenario nur bei sehr billigverarbeiteten Modellen.

Ein Föhn mit Ionentechnik ist eine feine Erfindung

Wenn man einen Plastikkamm benutzt oder eine Bürste mit Naturborsten wie beispielweise mit Wildsauborsten, so kann es passieren, daß sich das Haar beim Kämmen statisch auflädt und fliegt. Ein Föhn mit Ionentechnik hilft diese ungewollte Spannung wieder abzubauen.

Es werden negativ geladene Teilchen mit der Föhnluft einen Ionen Föhn ausgestoßen und beruhigen bzw. glätten so wieder das Haar. Auch sagt man dieser Föhntechnik nach, daß sie besonders schonend zum Haar sei und diese super glänzend mache. Die Feuchtigkeit des Haares bleibt erhalten, es erhält mehr Volumen, Vitalität und Glanz. Gerade bei sehr dünnem Haar zu empfehlen.

Der erste Föhn wurde von der Firma AEG gebaut und als Marke eingetragen in Wort und Bild. Daher gibt es einen Fön ohne dem Buchstaben H bis heute nur von AEG. Die vergleichbare Technik wird aber heute, nur unter dem Namen Haartrockner oder seit der neuen Rechtschreibung wieder mit der Schreibweise Föhn, von vielen anderen empfehlenswerten Markenherstellern von Elektrokleingeräten und Haushaltsgeräten hergestellt.

So bieten beispielweise Philips, Remington, Braun, Grundig, Bosch oder Rowenta neben dem fast schon klassischen Haartrockner auch andere Geräte zum spielend leichten Haarstylen an wie Trockenbürste, Hairstyler, Lockenstyler  oder Lockenstab.

Ein Föhn trocknet und stylt das Haar

Mit einem Haartrockner kann man nicht nur die Haare nur trocknen, sondern auch Stylen. Dies liegt in der Natur des Ganzen, denn warme Luft und Kämmen macht das Haar geschmeidig und formbar. Die erwärmte Luft öffnet die äußerste Hornschicht des Haares und durch die Verwendung von speziellen Aufsätzen, wie Bürstenaufsätze, Formdüsen, Diffusoraufsätze, Ondulierdüsen, kann man das Haar ganz leicht und schön formen.

Man sollte aber immer darauf achten, daß man eine Überhitzung der Haare vermeidet. Ein Föhn hat daher unterschiedliche Wärmestufen.  Bei allen Haartrocknern läßt sich die Wärmestufe und die Gebläsestärke unterschiedlich stark einstellen. Bei einfacheren Modellen sind diese Funktionen miteinander gekoppelt.

Bei den hochwertigeren Ausführungen kann man diese getrennt von einander schalten. So kann man sich auf die vorhandene Feuchtigkeit im Haar einstellen und auf die Art der Haarpflege und des Styling. Ein Föhn ist in der modernen Körperpflege einfach nicht mehr wegzudenken.


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